Anna Bauer “ Welcome to UkrEuRu“ Die mediale (De-) Konstruktion der Krise 24.3.-03.06.17

Scope Galerie zeigt die Installation und das Künstlerbuch „Welcome to UkrEuRu“ von Anna Bauer

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Scope – Hannover more to come 20.10.-21.11. 2016

MORE TO COME
20.10–20.11.2016

Die erste Ausgabe von SCOPE HANNOVER fand vom 20. Oktober bis 20. November an unterschiedlichen Orten in Hannover statt. Das neue Ausstellungsformat untersucht aktuelle Strömungen der zeitgenössischen Fotografie und dient als Forum für einen aktuellen Diskurs. Bespielt wurden u.a. die Städtische Galerie KUBUS, Galerie BOHAI, die Galerie vom Zufall und vom Glück und die SCOPE Galerie. Kuratiert und initiiert wurde die erste Ausgabe von Ricus Aschemann und Maik Schlüter.

Unter dem Titel MORE TO COME standen im Mittelpunkt der Ausstellung weniger dokumentarische Sichtweisen als vielmehr Positionen, die mit den Mitteln der Installation, der Inszenierung, der Reproduktion und der Erweiterung der Fotografie hin zur Videokunst die Möglichkeiten gesellschaftlicher und medialer Kritik reflektieren.

Im Spannungsfeld zwischen der subjektiven Sicht der KünstlerInnen und den vermeintlich objektiven gesellschaftlichen Fakten des sozialen Lebens werden neue visuelle Qualitäten und verborgene kulturelle oder politische Verbindungen sichtbar. Soziale, politische oder historische Realitäten sind notwendigerweise immer objektiven Strategien der Beschreibung unterworfen. Gleichzeitig steht die Komplexität vieler Ereignisse oder Abläufe für eine Vielzahl an Deutungen. Mediale Berichterstattungen oder offizielle Verlautbarungen werden immer flankiert von Infragestellungen und alternativen Interpretationen. Die in der Ausstellung vertretenden Künstler/Innen analysieren mediale Narrative und Darstellungsweisen und zeigen mit ihren Arbeiten ein breites Spektrum formaler Ausdrucksweisen auf.

Zentral ist dabei das Verständnis der Fotografie als Mittel einer freien künstlerischen Form. Dabei werden Bilder bearbeitet, mediale Strukturen analysiert durch Texte neue Zusammenhänge sichtbar oder durch Serien und Sequenzen Aussagen verdichtet. Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten thematisieren den politischen Diskurs entlang von Krieg, Geschichtsschreibung, individuellen Lebenswegen im Spiegel größerer historischer Zusammenhänge oder sezieren die mediale Techniken der Distribution von Informationen im digitalen Zeitalter.

Begleitet wurde das Eröffnungswochenende von einem Symposium mit Gesprächen zwischen den ausstellenden KünstlerInnen und den beteiligten Verlegern und Gestaltern im Auditorium des Sprengel Museums.

Beteiligte Künstler und Künstlerinnen: Absalom & Bardsley (UK), Diana Artus (GER), Sophie Barbasch (USA), Viktoria Binschtok (GER), James Bridle (UK), Eiko Grimberg (GER), Karin Jobst (, GER), Jörg Möller (GER), Andrew Phelps (USA),Ulrich Polster (GER), Marco Poloni (CH), Lucy Skaer (UK), Andreas Schulze (GER), Oliver Sieber & Katja Stuke (GER)

Kuratiert von Ricus Aschemann und Maik Schlüter

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More to Come

Hg.Ricus Aschemann und Maik Schlüter
80 Seiten, Farbabbildungen
Texte von Maik Schlüter und Sabine Weier
deutsch/english
Gestaltung: Studio Parat
https://www.facebook.com/studioparat/
20,5 x 27,5 cm, Softcover
ISBN: 978-3-95763-366-8.
Revolver Publishing Berlin

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Katja Stuke & Oliver Sieber_You and Me, Galerie vom Zufall und Glück

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Absalom&Bardsley_modern Life is rubbish (links), Jörg Möller_Verfahren (rechts),  Kubus

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Absalom & Bardsley_ modern Life is rubbish, C28 Projektraum

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Marco Polonie_Persian Gulf Incubator, Kubus

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Eiko Grimberg_They Shoot Historians, Kubus

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Andreas Schulze_You, Kubus

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Jörg Möller_Verfahren, Kubus

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Viktoria Binschtok_Marriage is a lie / Fried Cicken Cluster, Kubus

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Diana Artus_Korea works, Kubus

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James Bridle_Watching the Watchers ( vorne ), Diana Artus ( hinten )

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Andrew Phelps_cubic feet/sec, Scope Galerie

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Karin Jobst_between places , Bankhaus Hallbaum

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2501. Die 25. Ausstellung der Galerie für Fotografie und die 1. als Verein Scope e.V. der die Arbeit der Galerie als Verein zur Förderung von Fotografie und Medienkunst fortsetzen wird. Die 25. Ausstellung zeigt anlässlich des 19. Zinnober Kunstvolkslaufs Arbeiten aus den vergangenen Jahren von

Anja Teske
Adam&Martene
Hannes Malte Mahler
Birte Hennig
Janko Woltersmann
Kai Wetzel
Marc Theis
Werner Amann
Petra Kaltenmorgen
Florian Merkel
Katrin Ribbe
Christian Dootz
Martin Henze
Henner Rosenkranz
Sandra Stein

 

tageintagaus _ Henner Rosenkranz – 19.05.16 – 25.06.16

 

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Herzlichste Einladung zur Eröffnung der Ausstellung am 19.05.16 um 19.30 Uhr.
Einführung in die Arbeit von Henner Rosenkranz:
Prof. Dr. Karen Fromm, Professorin für Fotografie an der Hochschule Hannover.

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Diese Fotoarbeit beschäftigt sich mit einer persönlichen Raumwahrnehmung urbaner Architektur in mehreren europäischen Großstädten. Die Stadtszenerien sind austauschbar, eine genaue Verortung kaum möglich. Im entscheidenden Augenblick, wenn sich alle Bildelemente verdichten, wenn Licht- und Schattenräume das Unscheinbare ästhetisieren, werden diese Orte aus ihrer Alltäglichkeit erhoben. Die Bilder zeigen eine Neukonstruktion des Vorgefundenen und überführen sie in eine neue Wahrnehmung.

This photographic work deals with a personal perception of urban architecture in several major European cities. The cityscapes are interchangeable, a precise localization hardly possible. At the decisive moment, when all the photoelements compress, when bright and dark areas aestheticise the inconspicuous, these places are relieved from their ordinariness. The pictures show a redesign of the „found“ and transfer them into a new perception.

boss _ Katrin Ribbe _ 22.01.16 – 04.03.16

Veronika Schaffrinna

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Wir laden herzlich ein zur Ausstellungseröffnung von

boss _ Katrin Ribbe am 22.01.16 um 19.30 Uhr in die

Galerie für Fotografie Ricus Aschemann

Begrüßung – Nele Möhlmann ( Stiftungsrätin, Stiftung Leben und Umwelt )

Einführung  – Judith Gerstenberg, Chefdramaturgin  Staatsschauspiel Hannover

In Kooperation mit der Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung NIEDERSACHSEN

boss das sind Frauen. boss das sind Arbeitsplätze. boss das sind Einblicke in ihren Alltag.

boss das sind Begegnungen mit Frauen, die, bei allen sozialen, kulturellen, ethnischen und altersmäßigen Unterschieden etwas gemeinsam haben: Sie sind Boss. Sind also Inhaberinnen, Leiterinnen eines gewerblichen Betriebes oder selbständige Freiberuflerinnen.

Katrin Ribbes Bildstrecke zeigt Frauen aus Hannover und Braunschweig. Ihre klassischen Portraits entstanden in enger Zusammenarbeit mit den Frauen und stellen sie an ihren jeweiligen Arbeitsplätzen vor , unter Verwendung des dort vorhandenen Lichts. So begegnet man unmittelbar und sehr persönlich Bossen, die man erst in diesem Zusammenhang als solche wahrnimmt. Wenig prominent aber mit großer Würde zeigen sie die Vielfalt konkreter Lebenswelten von Frauen in Führungspositionen. Zugleich werfen sie durch ihre Direktheit und die Voreingenommenheit des eigenen Denkens Fragen auf über unsere Vorstellungen von Führung. Fragen über den Arbeitsalltag von Frauen und Männern allgemein und über den Alltag dieser Bosse im speziellen:  Sind diese Frauen liiert oder alleinstehend, haben sie Familie,  Kinder? Wie leben sie außerhalb dessen, was das Portrait zeigt? Sind sie „Zuhause“ auch Boss?  Warum entspricht keine von ihnen dem Bild der klassischen Managerin? Ist eine Boss anders als ein Boss?

boss will fernab der Diskussion um Frauenquoten in Führungsetagen zeigen, wer in nächster Umgebung Boss ist und wie ihre Arbeitssituationen konkret aussehen. Dabei tragen die Portraits keine erläuternde Bildunterschrift, keine Deutungshilfe und machen damit die ausdrucksstarke Begegnung mit den porträtierten Bossen zugleich persönlich und universell.

Die Bilder der Serie boss entstehen fortlaufend seit Ende Juni 2013. Die Ausstellung in der GALERIE FÜR FOTOGRAFIE von Ricus Aschemann gibt erstmals einen Einblick in das Projekt.

Die Fotografin und einige der von ihr porträtierten Frauen werden bei der Eröffnung anwesend sein.

Katrin Ribbe (Fotografin), 1974 in Bünde geboren, studierte Fotografie und Trickfilm am London College of Communication (LCC)/ University of the Arts London (UAL). Seit 2004 freischaffende Fotografin und Trickfilmerin.

Als Theaterfotografin tätig u.a. bei den Salzburger Festspielen, Schaubühne am Lehniner Platz, Deutsches Theater Berlin, Thalia Theater Hamburg, Schauspielhaus Bochum etc. 2006 Lehraufträge an der UAL, ab 2010 an der Hochschule Hannover. 2004 ist sie eines von drei Gründungsmitgliedern der Children’s Charity „Out Of The Box“, die art workshops in Lambeth (Südlondon) initiiert. Von 2004-2006 arbeitet Katrin im Bereich Kamera für den oscarprämierten Puppentrickfilm „Peter and the Wolf“ (BreakThru Films Ltd, Regie: Suzie Templeton). Seit 2009 Hausfotografin am Schauspiel Hannover. 2012 stellt Katrin ihre fotografische Arbeit Deer Family im „atelier.Galerie für Fotografie“ (Hannover) aus; mit dieser Arbeit wird sie 2014 in den Salon Salder, der Junge Kunst aus Niedersachsen zeigt, eingeladen.