Franziska Klose _ Detroit, Baby _ 1.12.17 – 16.02.2018

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DETROIT, BABY _ Franziska Klose

01.12.2017–16.02.018

Die Scope Galerie und der  Kunstraum C 28 in der Calenbergerstrasse 28 zeigen Arbeiten der Leipziger Künstlerin Franziska Klose. Klose beschäftigt sich in ihren dokumentarischen Arbeiten mit post industrieller Natur und zeitgenössischer Landschaft. Es entstehen Fotografien, Künstlerbücher und Field-Recordings.

Die Ausstellung „Detroit, Baby“ zeigt erstmals künstlerische Arbeiten, die im Rahmen des Langzeitprojekts „The New Wild“ 2015 und 2016 in der US-amerikanischen Stadt Detroit entstanden sind. Klose fokussiert den Blick auf eine von Industrie massiv verbrauchte Stadtlandschaft, deren Potentiale von wirtschaftlichen und sozialen Problemen in schrillen Schlagzeilen überdeckt scheinen.

Zwischen Ruin Porn und Future City konzentriert sich die Ausstellung auf den Widerspruch zwischen der Vision des amerikanischen Traums und seiner postindustriellen Realität.

Neben Fotografien aus den Arbeiten „The New Wild–Detroit“ und „House“ werden auch historisches Bildmaterial und Field-Recordings präsentiert.

Das Künstlerheft „Bloomfield“ wird zur Ausstellung neu erscheinen.

Zur Eröffnung ist die Künstlerin anwesend, ein Künstlerinnengespräch wird am 27. Januar um 14 h stattfinden mit Kerstin Niemann von FILTER Detroit.

Franziska Klose wurde 1977 in Halberstadt geboren. Nach ihrem Studium an der Bauhaus-Universität Weimar und der École Superiéure des Arts Visuels Genève/CH absolvierte sie ein Meisterschülerstudium Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und arbeitete als Fotografin auf archäologischen Grabungen. Sie lebt in Leipzig.

*Die Scope Galerie und der Kunstraum C28 zeigen zum ersten Mal gemeinsam eine Künstlerin. Bereits 2016 haben beide Projekträume im Rahmen von Scope-Hannover / more to come kooperiert. Diese Zusammenarbeit soll nun fortgesetzt werden.

Ein Künstlerinnengespräch mit Kerstin Niemann von FILTER Detroit findet am 27.01.18 im C28 statt.

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Petra Stavast _ Ramya _ 1.9.17 – 22.10.17

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Die niederländische Fotografin Petra Stavast (*1977) zeigt in ihrer aktuellen Ausstellung „Ramya“ in der Scope Galerie Hannover eine fotografische Installation, die unterschiedliche Medien und Quellen vereint: Porträts, Fotografien aus einem Privatarchiv, biografische Texte und Notizen, Interviews und Videostills.
Petra Stavast folgt dabei der Biografie einer älteren Frau, die sich Ramya nannte, und die Petra Stavast über eine zufällige Nachbarschaft in ihrem Wohnhaus kennenlernte. Ramya war in den Achtzigerjahren aktiv in der Sekte des damals international bekannten Gurus Bhagwan. Als Anhängerin seiner Philosophie und Lebensführung ging sie nach Oregon (USA). 1981 war Bhagwan aus Indien ausgewiesen worden und ließ sich daraufhin mit seiner Gemeinde im US-Bundesstaat nieder. Die Sannyasins stampften hier eine komplette Stadt aus dem Boden: Rajneeshpuram mit Stausee, Restaurants, Schule, Einkaufszentrum, Versorgungsbetrieben, einem Flugplatz und einer eigenen Fluglinie. 85 Großraumbusse sorgten für Mobilität, ein Verlag und eine Druckerei für die Verbreitung der „Rajneesh Times“. Boutiquen, ein Spielsalon und ein Reisebüro vervollständigten die Stadt im Nirgendwo.

Petra Stavast porträtierte Ramya Jahre nach ihrem Aufenthalt in Oregon und ihrer aktiven Anhängerschaft. Neben den eindringlichen Porträts von Ramya zeigt Stavast auch Bilder und Videostills aus dem Archiv von Ramya. Interviews und Notizen zeigen jenseits von Vorurteilen eine komplexe Persönlichkeit, die zwischen Sinnsuche, Selbstkritik, geistiger Freiheit und mentaler Unterwerfung hin – und hergerissen war. Petra Stavast zeichnet dabei auch eine fragmentarische Geschichte der Medien und Bilder, die die Wahrnehmung der Sekte in der Öffentlichkeit prägten. Die Sektenmitglieder waren durch die roten Gewänder und die Mala, eine Kette aus Holzperlen mit einem Bild des Meisters, für jeden erkennbar. Individuen wurden so zu Anhängern, der Guru zum Herrscher, die Idee zur Ideologie. In den Bildern von Stavast treten diese Widersprüche zutage. In den Notizen von Ramya entdeckte Petra Stavast einen Ausspruch, der sich zum Motto für die Ausstellung und das Phänomen hervorragend eignet: “YOUR REALITY IS CREATED BY YOUR MIND!”.

 

 

Erik Arkadi Seth_bergen – 16.06.17 – 18.08.17

Herzliche Einladung zur Ausstellungseröffnung am 16.06.17 um 19.30 Uhr

»[…]Dennoch hatte die ›Kugel‹ etwas an sich, und je länger Roderic sie ansah, desto stärker spürte er, wie angenehm ihr Anblick war… Man hatte unwillkürlich das Verlangen, zu ihr hinzugehen, sie zu berühren und mit der Hand sanft über ihre Oberfläche zu streicheln. Plötzlich dachte er, wie schön es sein musste, neben ihr zu sitzen und sich mit dem Rücken an sie zu lehnen, den Kopf in den Nacken zu legen und sich mit geschlossenen Augen seinen Gedanken zu überlassen, seinen Erinnerungen, oder einfach nur zu dösen, sich zu entspannen…[…]« Arkadi und Boris Strugatzki: Picknick am Wegesrand, in: Strugatzki Bd. 2, hrsg. v. S. Mamczak und E. Simon. München 2010 (1972)

swissball, 2016   Kodak Endura Metallic, 80x100cm, kaschiert, 3-teilig

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swissball, 2016   Kodak Endura Metallic, 80x100cm, kaschiert, 3-teilig

Erik Arkadi Seth

 

Anna Bauer “ Welcome to UkrEuRu“ Die mediale (De-) Konstruktion der Krise 24.3.-03.06.17

Scope Galerie zeigt die Installation und das Künstlerbuch „Welcome to UkrEuRu“ von Anna Bauer

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Scope – Hannover more to come 20.10.-21.11. 2016

MORE TO COME
20.10–20.11.2016

Die erste Ausgabe von SCOPE HANNOVER fand vom 20. Oktober bis 20. November an unterschiedlichen Orten in Hannover statt. Das neue Ausstellungsformat untersucht aktuelle Strömungen der zeitgenössischen Fotografie und dient als Forum für einen aktuellen Diskurs. Bespielt wurden u.a. die Städtische Galerie KUBUS, Galerie BOHAI, die Galerie vom Zufall und vom Glück und die SCOPE Galerie. Kuratiert und initiiert wurde die erste Ausgabe von Ricus Aschemann und Maik Schlüter.

Unter dem Titel MORE TO COME standen im Mittelpunkt der Ausstellung weniger dokumentarische Sichtweisen als vielmehr Positionen, die mit den Mitteln der Installation, der Inszenierung, der Reproduktion und der Erweiterung der Fotografie hin zur Videokunst die Möglichkeiten gesellschaftlicher und medialer Kritik reflektieren.

Im Spannungsfeld zwischen der subjektiven Sicht der KünstlerInnen und den vermeintlich objektiven gesellschaftlichen Fakten des sozialen Lebens werden neue visuelle Qualitäten und verborgene kulturelle oder politische Verbindungen sichtbar. Soziale, politische oder historische Realitäten sind notwendigerweise immer objektiven Strategien der Beschreibung unterworfen. Gleichzeitig steht die Komplexität vieler Ereignisse oder Abläufe für eine Vielzahl an Deutungen. Mediale Berichterstattungen oder offizielle Verlautbarungen werden immer flankiert von Infragestellungen und alternativen Interpretationen. Die in der Ausstellung vertretenden Künstler/Innen analysieren mediale Narrative und Darstellungsweisen und zeigen mit ihren Arbeiten ein breites Spektrum formaler Ausdrucksweisen auf.

Zentral ist dabei das Verständnis der Fotografie als Mittel einer freien künstlerischen Form. Dabei werden Bilder bearbeitet, mediale Strukturen analysiert durch Texte neue Zusammenhänge sichtbar oder durch Serien und Sequenzen Aussagen verdichtet. Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten thematisieren den politischen Diskurs entlang von Krieg, Geschichtsschreibung, individuellen Lebenswegen im Spiegel größerer historischer Zusammenhänge oder sezieren die mediale Techniken der Distribution von Informationen im digitalen Zeitalter.

Begleitet wurde das Eröffnungswochenende von einem Symposium mit Gesprächen zwischen den ausstellenden KünstlerInnen und den beteiligten Verlegern und Gestaltern im Auditorium des Sprengel Museums.

Beteiligte Künstler und Künstlerinnen: Absalom & Bardsley (UK), Diana Artus (GER), Sophie Barbasch (USA), Viktoria Binschtok (GER), James Bridle (UK), Eiko Grimberg (GER), Karin Jobst (, GER), Jörg Möller (GER), Andrew Phelps (USA),Ulrich Polster (GER), Marco Poloni (CH), Lucy Skaer (UK), Andreas Schulze (GER), Oliver Sieber & Katja Stuke (GER)

Kuratiert von Ricus Aschemann und Maik Schlüter

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More to Come

Hg.Ricus Aschemann und Maik Schlüter
80 Seiten, Farbabbildungen
Texte von Maik Schlüter und Sabine Weier
deutsch/english
Gestaltung: Studio Parat
https://www.facebook.com/studioparat/
20,5 x 27,5 cm, Softcover
ISBN: 978-3-95763-366-8.
Revolver Publishing Berlin

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Katja Stuke & Oliver Sieber_You and Me, Galerie vom Zufall und Glück

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Absalom&Bardsley_modern Life is rubbish (links), Jörg Möller_Verfahren (rechts),  Kubus

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Absalom & Bardsley_ modern Life is rubbish, C28 Projektraum

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Marco Polonie_Persian Gulf Incubator, Kubus

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Eiko Grimberg_They Shoot Historians, Kubus

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Andreas Schulze_You, Kubus

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Jörg Möller_Verfahren, Kubus

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Viktoria Binschtok_Marriage is a lie / Fried Cicken Cluster, Kubus

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Diana Artus_Korea works, Kubus

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James Bridle_Watching the Watchers ( vorne ), Diana Artus ( hinten )

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Andrew Phelps_cubic feet/sec, Scope Galerie

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Karin Jobst_between places , Bankhaus Hallbaum

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